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Sprintstarke Langläufer

 

An der Schweizermeisterschaft im Val Müstair, welche über 3 Tage verteilt war, kam es zu einer grossen Medaillenflut der LUSV-Langläufer. Insbesondere beim Sprint in der klassischen Technik am Freitag gelangen ausserordentlich gute Resultate. Cyril Fähndrich konnte bei den Herren U18 den Schweizermeistertitel gewinnen. Dem Schüpfheimer Patrick Marbacher gelang als Dritter ebenfalls der Sprung auf das Podest. Nadine Fähndrich krönte ihre ohnehin schon sehr gute Saison ebenfalls mit dem Schweizermeistertitel bei den Damen.

Im Langdistanzrennen konnte dann Cyril Fähnrich und Patrick nicht mehr ganz an den Vortag anschliessen, obwohl Cyril mit dem 9. Rang noch ein Topten-Ergebnis gelang. Im tiefen Frühlingsschnee lief Nadine auf den zweiten Rang hinter Seraina Boner. Ueli Schnider, der Flühler, der jetzt für das Grenzwachtkorps unterwegs ist, konnte in der Königsdisziplin, dem 50 km Rennen,

 mit dem Sieg den Stempel aufdrücken. Einen Tag später gewann er gleich noch einmal einen Titel im Teamsprint zusammen mit Erwan Käser. Nadine Fähndrich verpasste zusammen mit Claudia Schmid das Podest nur knapp mit dem vierten Rang. Insgesamt also eine sehr gelungene SM im Val Müstair.

Ski Alpin: Von Sörenberg nach Tärnaby/Schweden!

Vom 21. - 23. April 2017 findet in Taernaby, Schweden, ein internationales Junioren-FIS-Rennen (U16 und U14) statt. In den Disziplinen Slalom, Riesenslalom und Parallelslalom werden sich Athleten aus verschiedensten Nationen messen. Dieser Anlass findet seit 27 Jahren unter dem Patronat des legendären Ingemar Stenmark statt. Zahlreiche schwedische Skistars werden bei diesem Anlass vor Ort sein, um den unvergesslichen Skistar zu unterstützen. 

 

Für das Regionale Leistungszentrum Schüpfheim mit seinem Trainer Cédric Maret bietet sich hier die ideale Gelegenheit, um die Rennsaison zu verlängern und gleichzeitig internationale Erfahrungen zu gewinnen. Deshalb hat sich der LUSV zum Ziel gesetzt in den Osterferien den weiten Weg nach Nordschweden zu beschreiten, um nochmals so richtig Vollgas zu geben. Die Begleitpersonen werden das Material mit den Team-Bussen nach Schweden fahren, während die Athleten den Weg ins 2'500 Kilometer entfernte Taernaby per Flugzeug anpeilen.

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Rücktritt im Vorstand des LUSV

Der Luzerner Schneesportverbandes (LUSV) muss den sofortigen Rücktritt des Vorstandsmitglieds Silvan Wyser entgegennehmen. Er war im Vorstand seit 2014 verantwortlich für Marketing und Sponsoring und hat im LUSV konzeptionell einen grossen Aufwand geleistet. Silvan Wyser muss seine Tätigkeit im Vorstand aus beruflichen Gründen niederlegen. Die grossen Herausforderungen seines Arbeitgebers lassen es nicht zu, weiterhin im LUSV Vorstand tätig zu sein. 

Der Präsident des LUSV, sagt zum Rücktritt: "Mit Silvan Wyser verliert der LUSV ein kompetentes Vorstandsmitglied, welches in den letzten Jahren in einem schwierigen Umfeld einige Erfolge erzielen konnte."

Der Vorstand des LUSV bedauert diesen Entschluss sehr, kann aber die Beweggründe nachvollziehen und wünscht ihm für die Zukunft viel Erfolg. Eine würdige Ehrung seiner Leistungen wird an der kommenden Delegiertenversammlung erfolgen.

Bis ein Nachfolger gefunden ist, wird der Bereich Marketing und Sponsoring vom Vorstand übernommen.

 

LUZERNER SCHNEESPORT VERBAND

                                                 
Der Vorstand

Nadine Fähndrich qualifiziert sich für die WM

Eine grosse Überraschung ist die Qualifikation von Nadine Fähndrich für die WM in Lahti, die von 22. Februar bis am 5. März in Finnland stattfindet nicht. Bereits die ganze Saison wusste die Eigenthalerin zu überzeugen. Neu war sie auch in den Distanz- und Staffelrennen regelmässig ganz vorne im Weltcup anzutreffen. Auf Grund der guten Resultate wird sie gleich bei mehreren Disziplinen am Start stehen.

Nadine Fähndrich ist gelungen, was ihrem Bruder Cyril leider knapp missglückt ist. Zu Beginn der Saison konnte er mit den besten Junioren des Landes problemlos mithalten, obwohl er noch deutlich jünger ist als die Konkurrenz. Auf Grund einer missglückten Schweizermeisterschaft, an der er noch krank wurde, gab es keine Selektion für die Junioren WM, die dieses Jahr in den USA, Park City, stattfand.

Der in Flühli aufgewachsene Ueli Schnider hat sich ebenfalls für die WM in Lahti qualifiziert. Bis jetzt steht sein Einsatz im Teamsprint fest. Weitere Einsätze sind noch nicht definitiv, aber durchaus realistisch.

SKICROSS: Noah Käch an der Universiade im Final

An der Unsversiade in Almaty (Kasachstan) konnte sich Noah Käch (SC Hasle) für den Final der besten 4 qualifizieren. Im Final hat er, beim Versuch sich nach vorne zu arbeiten, den Ski verloren, und wurde am Ende auf dem sehr guten 4. Rang platziert. 
 

Herzliche Gratullation

 

 

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Ski Alpin: Internationale Oerlikon Damen FIS Slaloms und Juniorinnen SM

Die strahlende U21 Slalom-Schweizermeisterin heisst Leana Barmettler vom SC Engelberg. Den FIS Slalom vom Sonntag hat Elena Gilli vom SC Alpina St. Moritz für sich entschieden.  Mit rund 80 Athletinnen ging ein breites Feld an Nachwuchsathletinnen an den Start. Auf die Schweizer Meisterschaft am Samstag, welche zur Swiss Cup-Wertung zählte, folgte am Sonntag ein weiterer FIS-Slalom. Nadja Vogel belegte in beiden Rennen Rang 7.

 
Auf der Rennstrecke Ochsenweid stand den Athletinnen die bekannt mittelsteile Piste mit einigen leichten Übergängen zur Verfügung. Das bedeutete, dass die Nachwuchsfahrerinnen aktiv und mit vollem Angriff fahren mussten, um schnelle Zeiten zu erreichen. Am Samstag gelang das Leana Barmettler auf eindrückliche Art und Weise. Mit über einer Sekunde Vorsprung auf Bettina Schneeberger, SC Eggiwil, gewann sie dieses Rennen und ist somit U21 Schweizermeisterin im Slalom. Den dritten Rang belegte Amelie Dupasquier, SC Broc.

 

Am Sonntag schaffte sich Leana Barmettler mit der Führung im ersten Lauf wiederum eine hervorragende Ausgangslange, doch leider schied sie nach einer weiteren tollen Leistung im zweiten Lauf kurz vor dem Ziel aus. Von diesem Ausfall profitierte Elena Gilli, SC Alpina St. Moritz. Sie gewann mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0.02 Sekunden vor Valentine Macheret, SC Broc. Erneut auf Podest schaffte es Bettina Schneeberger auf Rang 3. Nadja Vogel lag nach dem ersten Lauf auf dem ausgezeichneten 2. Platz. Doch trotz der frenetischen Anfeuerungen ihrer zahlreich aufmarschierten Fans schaffte sie keine Podestplatzierung, sondern fiel auf den 7. Schlussrang zurück.

 
Die Piste hielt sich trotz der momentan schwierigen Wetterlage ausgezeichnet: "Die Basis aus Kunstschnee hielt dem Regen - der vor dem Rennwochenende fiel - und den relativ hohen Temperaturen stand. Die Bergbahnen Sörenberg haben zusammen mit dem OK und seinen Helfern einen ausgezeichneten Job gemacht, was mir auch von den anwesenden Trainern bestätigt wurde", hielt Res Gnos, Chef NLZ Mitte, die Situation fest. Die Organisatoren hatten sich in der Tat sehr darum bemüht, dass gute Pistenbedingungen herrschten. Entsprechende Vorarbeiten hatten sie bereits getätigt: So wurde die Piste Wochen im Voraus mit Wasser präpariert.

 

Willy Koch, Präsident des Organisationskomitees, und Rennleiter Werner Imbach können also auf ein in allen Punkten erfolgreiches Wettkampfwochenende zurückblicken. Dies wurde übrigens auch vom technischen Delegierten aus Deutschland, Dirk Beisel, betont.


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