Die strahlende U21 Slalom-Schweizermeisterin heisst Leana Barmettler vom SC Engelberg. Den FIS Slalom vom Sonntag hat Elena Gilli vom SC Alpina St. Moritz für sich entschieden.  Mit rund 80 Athletinnen ging ein breites Feld an Nachwuchsathletinnen an den Start. Auf die Schweizer Meisterschaft am Samstag, welche zur Swiss Cup-Wertung zählte, folgte am Sonntag ein weiterer FIS-Slalom. Nadja Vogel belegte in beiden Rennen Rang 7.

 
Auf der Rennstrecke Ochsenweid stand den Athletinnen die bekannt mittelsteile Piste mit einigen leichten Übergängen zur Verfügung. Das bedeutete, dass die Nachwuchsfahrerinnen aktiv und mit vollem Angriff fahren mussten, um schnelle Zeiten zu erreichen. Am Samstag gelang das Leana Barmettler auf eindrückliche Art und Weise. Mit über einer Sekunde Vorsprung auf Bettina Schneeberger, SC Eggiwil, gewann sie dieses Rennen und ist somit U21 Schweizermeisterin im Slalom. Den dritten Rang belegte Amelie Dupasquier, SC Broc.

 

Am Sonntag schaffte sich Leana Barmettler mit der Führung im ersten Lauf wiederum eine hervorragende Ausgangslange, doch leider schied sie nach einer weiteren tollen Leistung im zweiten Lauf kurz vor dem Ziel aus. Von diesem Ausfall profitierte Elena Gilli, SC Alpina St. Moritz. Sie gewann mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0.02 Sekunden vor Valentine Macheret, SC Broc. Erneut auf Podest schaffte es Bettina Schneeberger auf Rang 3. Nadja Vogel lag nach dem ersten Lauf auf dem ausgezeichneten 2. Platz. Doch trotz der frenetischen Anfeuerungen ihrer zahlreich aufmarschierten Fans schaffte sie keine Podestplatzierung, sondern fiel auf den 7. Schlussrang zurück.

 
Die Piste hielt sich trotz der momentan schwierigen Wetterlage ausgezeichnet: "Die Basis aus Kunstschnee hielt dem Regen - der vor dem Rennwochenende fiel - und den relativ hohen Temperaturen stand. Die Bergbahnen Sörenberg haben zusammen mit dem OK und seinen Helfern einen ausgezeichneten Job gemacht, was mir auch von den anwesenden Trainern bestätigt wurde", hielt Res Gnos, Chef NLZ Mitte, die Situation fest. Die Organisatoren hatten sich in der Tat sehr darum bemüht, dass gute Pistenbedingungen herrschten. Entsprechende Vorarbeiten hatten sie bereits getätigt: So wurde die Piste Wochen im Voraus mit Wasser präpariert.

 

Willy Koch, Präsident des Organisationskomitees, und Rennleiter Werner Imbach können also auf ein in allen Punkten erfolgreiches Wettkampfwochenende zurückblicken. Dies wurde übrigens auch vom technischen Delegierten aus Deutschland, Dirk Beisel, betont.